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Benefizlauf


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Wir hatten auf unserer Web-Seite auch noch auf dieses besondere
>Laufereignis am 16. September 2011 hingewiesen um zur Teilnahme zu
>motivieren. Ich hatte den Eindruck, dass wir von den knapp 90 Startern,
>mit 11 Teilnehmern die größte vereinsgebundene Gruppe gestellt haben.
>Vermißt habe ich größere Vereinsgruppen aus dem Flecken Ottersberg und
>den Schulen, die sich mit in den Dienst dieser guten Sache stellen. Alle
>Teilnehmer warteten auf den Startschuß durch den Ottersberger
>Bürgermeister Horst Hofmann; als dieser dann überraschend fiel, waren
>die Laufrichtungen der unterschiedlichen vier Disziplinen nicht allen
>eindeutig klar und so waren auch die Zieleinläufe! Es gab weder eine
>Zeitmessung und auch keine Urkunden.
>Die Stiftung Leben und Arbeiten hatte zu diesem Benefizlauf eingeladen.
>An die 90 Teilnehmer waren dabei, viele Bewohner kamen aus den
>benachbarten Lebensorten und dem Quelkhorner Parzival-Hof, Johannishag
>in Ostersode und dem Niels Stensen Haus in Worphausen. Aus folgenden
>Diziplinen konnte gewählt werden: Wandern, Nordic Walking sowie Laufen
>über 2, 6,5 und 10 Kilometern. Dafür mußten die Teilnehmer ein Startgeld
>in Höhe von € 5,00 entrichten, das wiederum der Sanierung der
>Quelkhorner Mühlenflügel zugute kommt.
>Die Mühle ist das Wahrzeichen der Ortschaft und auch Besuchermagnet,
>berichtete der Heimleiter des Parzival-Hofes Stefan Bachmann, auf dessen
>Gelände die Mühle auch steht. Für die Sanierung ist eine Summe von €
>100.000,00 veranschlagt.
>Am Rande der gut präparierten Laufstrecken wurden den Aktiven bei und
>nach den Läufen Getränke gereicht, ferner Bockwurst und Brot angeboten.
>Den Abschluß bildete eine Tombola, in der Produkte aus den Werkstätten
>und von Eltern gestiftete Kaffeemaschinen verlost wurden. Angela hatte
>dabei besonderes Glück, denn Famie Börsdammm wird jetzt durch eine neue
>Kaffeemaschine verwöhnt.
>Dieter



Mit 68 Jahren den ersten Triathlon

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Immer das Heft in der Hand           “lago frosta”                        Ziel:Breddorf                   Helm ab

Das Sommersportfest unseres Vereins war für den 28.08.2011 vorgesehen. Weil die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren zurückgegangen war, hatte sich der Vorstand unseres Lauftreffs dafür ausgesprochen, einen Schnupper-Triathlon für jedermann anzubieten, um dadurch auch das Interesse an dieser Sportveranstaltung, sowohl für die allgemeine Öffentlichkeit, der Zuschauer, aber insbesondere für eine aktive Teilnahme zu erhöhen. Letztendlich galt meine Sympathie der aktiven Teilnahme, denn schon immer hatte ich eine große Hochachtung für die SportkameradenInnen aus dem Lauftreff, die diesen Vielseitigkeitssport betrieben.

Aber ich mit 68 Jahren;  300 Meter schwimmen, 20,5 Kilometer Rad fahren und zum Schluß ein 5.000 Meterlauf und meine persönlichen Voraussetzungen? Gut zum Schwimmen brauchte ich nur meine Badehose, aber ich hatte zuletzt am 18.06.1964 die 300 Meter beim Deutschen Sportabzeichen in 8:50 Minuten geschwommen! 20,5 Kilometer Rad fahren? Mein Rad ist zwar in Schuß, aber im landläufigen Sprachgebrauch vom Typ “Melkerrad”. Am 20.06.1995 für DM 770.- mit einer 5-Gangschaltung und Tacho erworben. Vor 13 Monaten mit einer neuen Bereifung, mit breiteren und stärkerem Profil, angepaßt für die Wilstedter Sand- und Schotterwege, aufgemotzt! Dann der 5.000-Meterlauf. Da war ich richtig euphorisch, das sollte keine Schwierigkeit sein. Denn ich steckte mitten drin, in der Marathonvorbereitung, für die Teilnahme am größten Marathon von Lateinamerika, am 09.10.2011 in Buenos Aires und Laufschuhe hatte ich mehr als genug. Gesagt, getan! Ich meldete mich bei Ulrike an, Hermann und Rainer erklärten den ca. 40 Teilnehmern den gedachten Ablauf und die Strecken; Marinus verfrachtete die Räder und ab ging’s zum Stedener See. Es herrschten an diesem Tage keine karibischen Temperaturen, alles andere war vor Ort vorhanden. Hermann gab das Startsignal und ab ging’s; Ziel, das gegenüberliegende Ufer. Ohne Einsatz der DLRG erreichte ich mit Lüder gleichzeitig das Ziel; raus aus dem Wasser, im Laufschritt zum Rad, Badehose aus, Laufhose, -hemd und -schuhe an, den von Ralf geliehenen Schutzhelm auf, mit Schwung auf’s Rad, mit Ziel, der 20,5 Kilometer entfernte Sportplatz in Breddorf. Hermann sagte später, ich hätte schon einen recht ambitionierten Eindruck auf der Tour gemacht und so habe ich mich auch gefühlt. Denn ab Sportplatz Breddorf, kam ja die dritte Einheit, meine Paradedisziplin ran, das Laufen. Dort angekommen, runter vom Rad, helfende Hände öffneten den Verschluß des Sicherheitshelms, kurze Irritation beim Einstieg in die Laufstrecke und schon verließ ich das Sportplatzgelände. Ich merkte schnell, irgendwie lief ich nicht “rund”. Eigentlich sollte das der krönende Abschluß für mich werden, ich wollte, wenn auch als ältester Teilnehmer, die Konkurrenz noch zum Schluß so richtig aufmischen. Weit gefehlt, das Laufen gestaltete sich für mich als schwerste Einheit. Die Beine waren steif, die Muskulatur alles andere als geschmeidig, irgendwie Sand im Getriebe. Zu unterschiedlich offenbar die Bewegungsabläufe der zu absolvierenden Disziplinen.   Als Ulrike zum Schluß alle Aktiven zum Abschlußfoto und Siegerehrung zusammen getrommelt hatte, wurden alle  mit einer Medaille und Urkunde ausgezeichnet. Laut Rainer war ich der älteste Teilnehmer. Übrigens hat dieses einmalige Erlebnis für mich genau 1:32:40 Stunden gedauert. Mein herzliches “Danke schön”, den applaudierenden Zuschauern auf der Zielgeraden.
Zweimal Applaus vom erfolgreichen Teilnehmer Dieter C.:                                                                         Rainer und Co für die Idee und Durchführung des Triathlons und den Damen für das leckere Tortenbuffet.                                                                                                                                                                                  Dieter

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Endlich Ziel erreicht                            Alle “Sieger”

27. Schweriner-Fünf- Seen-Lauf am 2. Juli 2011

Auf die Hitzeschlacht von 2010 folgte ein Regenrennen

Für tausende Sportler aus allen Teilen der Bundesrepublik, gehört der Schweriner-Fünf-Seen-Lauf zu den schönsten sportlichen Großveranstaltungen in Deutschland; daran hat auch das schlechte Wetter nichts geändert. Auch Bestandteil des Kultursommers der Töpfermarkt auf dem Marktplatz, ebenso wie die Schloßfestspiele. In diesem Jahr mit der Oper “Der Freischütz” von Carl Maria von Weber; open air, in der im barocken Schloßgarten gelegenen Freilichtbühne. Der Freischütz führt tief hinein in einen phantastischen Märchenwald, mit schaurigen Gestalten in der Wolfsschlucht, in dem eine abgründige Jägergesellschaft ihr seltsames Wesen treibt. Mit dabei, Peter Sodann, bekannt als Tatort Kommissar Bruno Ehrlicher und als Kandidat für “Die Linke” bei der Bundespräsidentenwahl am 30. Juni 2010, als diabolischer Drahtzieher in der Rolle des Samiel.  Seit 1988 bin ich mit Unterbrechungen beim Schweriner Fünf-Seen-Lauf am Start. So auch in diesem Jahr über 15 Kilometer.  Auf die Hitzeschlacht von 2010 bei 34,5 Grad, folgte ein Regenrennen bei nur 12,5 Grad. Insgesamt erreichten, triefend nass, 3.142 LäuferInnen über die Distanzen von 10, 15, und 30 Kilometer das Ziel in den Lankower Bergen. Bei meinem Lauf waren es insgesamt 1.030 Starter, davon in meiner Altersklasse M 5, 54 Teilnehmer. In dieser Altersklasse siegte der Schweriner Winfried Rehle, auch wie ich Jahrgang 1943, in einer außergewöhnlich guten Zeit von 1:05:22 Stunden; das sind 4:21 Min/km.; ich kam mit 1:15:07 Stunden ins Ziel; fertig mit “Jack und Büchs”; meine absolute Leistungsgrenze! Dazu hat insbesondere der Berg einen Kilometer vor dem Ziel beigetragen. Das war gleichzeitig Platz 196 bei den Männern und Platz 213 im Gesamtfeld. Den 3. Platz auf dem Treppchen erreichte Peter-Jürgen Bödecker aus Weyhe in 1:16:13 Stunden. Gesamtsieger wurde Dennis Mehlfeld, Lübeck, in 54:17 Minuten. Schnellste Frau war Veronika Dubinina, Schwerin, in 1:01:40 Stunden. Übrigens, die 19-jährige Fachgymnasiastin boxt erfolgreich beim BC Traktor Schwerin und startet als Triathletin für Trisport Schwerin in der 2. Bundesliga! Eben, auf den Mix kommt es an. Dieter  

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PS: Auf dem Bild von l. nach r. Cossen, Rehle, Bödecker

40. Himmelfahrtslauf in Heilshorn am 2. Juni 2011

Eigentlich wollte ich mit unserer B-Mannschaft an der 5 x 5,5 Kilometer-Staffel durchs Faulenquartier in Bremen laufen; aber die war laut Rainer überbesetzt.Eigentlich wollte ich dann beim Halbmarathon in Heilshorn an den Start gehen; aber ein umgekippter Silowagen versperrte mit den Weg, ich kam zu spät.Eigentlich “stehen” auch bei Volksläufen nach 3 Stunden, nach dem der letzte LäuferIn das Ziel passiert hat, die Ergebnislisten; aber nicht bei dieser Veranstaltung. Aber das ist hier wohl ständige Praxis, wie mich ein Läufer aus Schwanewede am Kuchenbufett aufklärte. 

Sonst war alles im Lot: Die Sonne und die Sieger strahlten, ich habe viele Lauffreunde aus OHZ, HB, Schwanewede, Oldenburg und mit Matthias Lindner ein erfahrener Laufveranstalter und Fotograf aus Worpswede im Stadion getroffen. Pünktlich zum ersten Start hatte Petrus für einen azurblauen Himmel über den kleinen Osterholz-Scharmbecker Ortsteil gesorgt. Der Veranstalter war offensichtlich mit 200 Besuchern aller Altersschichten auf der Heilshorner Sportanlage, davon 53 StarterIn beim 10 Kilometerlauf,  zu frieden. Dann noch vor dem letzten Lauf, unserem Start über 10 Kilometer, quasi auf der Startlinie, lobende Worte für den Lokalmatador Hubert Brünjes vom VSK Osterholz für seine 39. Teilnahme. “Wohl einmal unentschuldigt gefehlt”, lästerte die Konkurrenz! Die Sonne stand schon fast im Zenit, ging’s auf die Piste. Zunächst durch ein kleines Wohngebiet, durch Wiesen, verschlugende höhenunterschiedliche, nichtbefestigte Waldwege, von Kilometer 6 - 8 in praller Sonne auf dem Radweg parallel zu der Landestraße, durch den angrenzenden Wald und mit einer 3/4 Stadionrunde ins Ziel. Unmittelbar davor eine Kindergruppe die mich mit “Dieter, Dieter” freudig applaudierend empfing; das hatte mein Lauffreund Matthias aus Worpswede organisiert. Eine nette Geste. 

Meine selbstgestoppte Zeit 52:36 Minuten; der erste Aushang der Ergebnisliste 51:38 Minuten!!!!! Dann wurde es irgendwie unruhig vor dem Aushang und alles wurde wieder einkassiert! Gegen 14:00 sind wir dann zum Tortenbufett gewechselt und gegen 15:00 Uhr abgereist. Weil wir Aktiven uns ja mehr oder weniger alle kennen kamen wir zu folgendem Ergebnis:  AK M 60 , 1. Platz Paul Schissler; AK M 65, 1. Platz  Hubert Brünjes; 2. Platz Dieter Cossen. 

Zeitsprung 06.06.2011; auf Anfrage: Es gibt keine Altersklassenwertung, nur eine Zuordnung in 10 Jahresabständen und “wir” hatten 2 Läufer nicht auf dem “Zettel”; nämlich Manfred Nau und Günther Hagedorn.

Schnellster Mann, Jan Petermann, Marathon Club Bremen 37:02 Minuten; schnellste Frau, Sonja Eden FF Platjenwerbe, 48:15 Minuten. AK  M 60: Paul Schissler (1951) 44:55 Min; Manfred Nau 45:34 Minuten, Hubert Brünjes  47:27 Minuten, Günther Hagedorn 48:13 Minuten, Dieter Cossen (1943) 52:35 Minuten.

 

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PS: das Gruppenbild mit den vermeintlichen Siegern

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39. GutsMuths-Rennsteiglauf am 21.05.2011

…wieder ein einmaliges Erlebnis. Der Rennsteiglauf ist der größte Crosslauf Europas und gewiss einer der schönsten. Er führt über den Kammweg des Thüringer Waldes. Gute Verpflegung, liebevolle Betreuung, Herzlichkeit und eine nahezu perfekte Organisation, sind die Markenzeichen dieses Laufes und es werden keine Start-und Siegerprämien gezahlt.14.335 Teilnehmer aus 35 Nationen und allen 5 Erdteilen, davon 2.054 Teilnehmer beim Supermarathon über 72,7 Kilometer von Eisenach; 2.900 beim Marathon über 43,5 Kilometer ab Neuhaus am Rennweg und 5.909 über den Halbmarathon von 21,1 Kilometer ab Oberhof. Der Halbmarathon hat den anspruchsvollen Reiz, dass nach 7 Kilometern die höchste Steigung des Rennsteigs der Große Beerberg mit 982,9 Metern zu überwinden ist. Gemeinsames Ziel für alle Disziplinen ist Schmiedefeld. 

Erstmalig 1988, also vor der Wende, war ich dabei, seinerzeit war der Start des Supermarathon an der “Hohen Sonne” bei Eisenach; lang, lang ist’s her. Seitdem gehört diese sympathische Veranstaltung zu meinem jährlichen Programm, es sei denn, der Muskelfaserriss am 23.03.2010 unterbrach diese Planungen. Weshalb ich dem 1.Startblock  in Oberhof zu geteilt wurde, keine Ahnung. Jedenfalls war ich seit 4:00 Uhr auf den Beinen. Von unserem Quartier in Stützerbach mit dem PKW zu den Zubringerbussen nach Schmiedefeld, um dann pünktlich um 07:30 Uhr im besagten Startblock dabei zu sein. Nach 3 Kilometern auf der Bundesstraße geht’s dann links ab auf den historischen Wanderweg, buchstäblich über Stock und Stein. Bergauf und bergab auf schmalen Schotterwegen, über den Großen Beerberg und vorbei am Gasthaus Schmücke. Ab Kilometer 16 noch mal richtig über eine lange Strecke bergauf, mit steilen Kurven, scheinbar endlos…!

Nach 1:48:13 Stunden bin ich am Ziel, vor mir 892 Laufkonkurrenten. Davon 5 aus der Altersklasse M 65. Also ich bin von 5.881 Finishern im Halbmarathon 893. geworden. Die Frage, die sich weiter stellt, wieviel Finisher stellen die Altersklassen 65 M & W? Es waren genau 20 Frauen. Siegerin wurde Annettte Schmidt, W 65, USV Jena in 1:51.11 Stunden! Bei den Männern sind sage und schreibe in der AK M 65,  148 durchs Ziel in Schmiedefeld gekommen, eine absolute Ausnahme. Sieger wurde Bernd Butgereit ESV LOK Potsdam in 1:37:51 Stunden. Die absolut Schnellsten waren Sven Weyer SG Spergau in 1:09:35 Stunden und Helene Jacob SV Rotterode in 1:27:21 Stunden.10 Stunden später: 3.000 Personen im Festzelt in Schmiedefeld bei Lifemusik und Köstritzer Bier und ich mitten drin……! 

Dieter

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6. Pusdorfer Volkslauf am 1. Mai 2011

Also, “Pusdorf”, was ist das und wo liegt der Ort, der am “Tag der Arbeit” seinen 6. Volkslauf durchführt. Die Insider sagen nie Woltmershausen, sondern nur Pusdorf. Pusdorf ist also ein Stadtteil von Bremen. Woher der Name kommt, darüber streiten sich die Gelehrten. Die Insider glauben nicht, dass der Stadtteil nach dem Wind benannt wurde, der dort so pustet. Namensgeber war wohl eher der Bauer Poos, der dort mal vor Jahr und Tag einen riesigen Hof hatte. Gemerkt haben wir Läufer nur die erste Variante der Namensgebung, den frischen Wind von der Weserseite.

Insgesamt waren 369 Walker und Läufer der Einladung gefolgt und alle waren am Schluß begeistert. Los ging es mit dem Kinder -und Schülerlauf. Danach umrundeten zahlreiche Nordic Walker, den Start -und Zielbereich, die Hanseatenkampfbahn. Gegen Mittag wurde dann der Startschuß für zwei weitere Läufe gegeben, die sich an alle Altersklassen richteten. Fetzige Musik in den Pausen und ein qualifizierter fachkundiger Sprecher am Mikrofon, wie man ihn selten auf Volksläufen findet. Mein Lauf, mit 121 Startern über 10.000 Meter, wurde um 12:15 auf die Strecke geschickt. Zwei Stadionrunden und dann ging’s ins Grüne, durch das  Naherholungs -und Parzellengebiet, Richtung Landmann-Tower, aber da zwischen war noch die Weser, von der pustete der Wind. Entlang der Weser, auf den Weserdeich und auf der Rabelinghauser Straße zurück zur Hanseatenkampfbahn und das Ganze viermal. Der Schnellste auf der Strecke über 10 Kilometer war Ingo Müller (M 30) vom Marathon Club Bremen in 35:07,2 Minuten. Andrea Siebert-Reitenbach (W 40) von der BSG Sparkasse Bremen war mit 46:45,4 Minuten die schnellste Frau.

Ich war der Einzige an diesem Tage, der unsere Vereinsfarben vom Lauftreff des SV Hepstedt/Breddorf vertreten hat. Konnte ich noch beim Vegesacker City Lauf Günther Hagedorn von  den Seaportcityrunners, hinter mich lassen und eine “Siegertorte” in Empfang nehmen, so hatte er an diesem Tage mit 49:53,7 Minuten, deutlich mir gegenüber die Nase vorn. Meine 54:18,6 Minuten reichten nicht für einen Sieg in der Altersklasse M 65, sondern für den 2. Platz. Und dann kam der Erfrischungsstand, mit Getränkeauswahl, Bananen, Weintrauben, Melonen und..und…und. Eine wunderschöne beispielhafte und sonnige Volkslaufveranstaltung.

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Foto: emsn/Christina Klinghagen

26. Vegesacker Citylauf am 9. April 2011

Im Volksglauben ist der Apostel Petrus zuständig für unser Wettergeschehen; er ist quasi der Wettergott. Wer auch immer für das Wetter am Tag des 26. Vegesacker Ciylaufes am 09. April zuständig oder verantwortlich zeichnete, er oder sie müssen Freunde des Laufsports sein. Es war ein wunderschöner sonniger Sonnabendnachmittag, den Torsten Naue als Mitverantwortlicher für uns Aktive veranstaltet hatte.

Alle waren zufrieden, die vielen Zuschauer im Start -und Zielbereich auf dem “Kleinen Marktplatz”, jetzt “Botschafter-Duckwitz-Platz” oder auch insbesondere an der Weser- Promenade und auch die Akiven der Läufe über 2.500, 5.000 und 10.000 Meter. Schon in der Ausschreibung wird darauf hingewiesen, dass die Laufstrecke durch die Fußgängerzone und entlang der Weser-Promenade schon etwas anspruchsvoll ist. Damit war wohl nicht nur das besondere Flair sondern auch die Anstiege vom Weserufer in die Innenstadt gemeint, die im Hauptlauf viermal zu durchlaufen waren.

Wie bekannt, ist Vegesack meine alte Heimat. Hier bin ich vor 68 Jahren im Krankenhaus Hartmann-Stift, die Strecke ging genau dort vorbei; geboren, zur Schule gegangen und habe meine Ausbildung absolviert. Neben alten Bekannten habe ich auch einen Ex-Vegesacker getroffen, der jetzt im westfälischen Brackwede wohnt, mit dem ich 1995 zum Marathon in Barcelona war. Er, Karl Krahn, ein Leichtgewicht, gewann wenig später den 10.000 Meterlauf in der AK M 70. Ich hatte in der AK M 65 in 51:25 Minuten, die Nase vor Günter Hagedorn, Bremen, in 51:55 Minuten und Hermann Hoppe, Bremen in 56:58 Minuten, vorn. Dafür bekam ich eine Siegerurkunde und als Kuchenfan von Starkebäcker eine Torte. Die 10.000 Meter, hier kamen 145 Teilnehmer in die Wertung, gewann Torsten Naue, M 45, in 35:12 Minuten. Siegerin bei den Frauen wurde die gebürtige Äthiopierin Fakja Hofmann in 37:02 Minuten, die die Strecke als sehr schwer einstufte und als Vorbereitung für den Hamburger Marathon nutzte.

Das Bild v. li. Die Sieger in den AK M 60-70. Dieter Cossen, M 65, Karl Krahn M 70, Paul Schissler M 60

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Bei Sonnenschein die Oste-Cup-Serie “Um den Bahberg” in Zeven beenden

Am Sonntag den 20.03.2010 wurden die Crossläufe um den Oste-Cup mit dem letzten von vier Läufen über die Kurzstrecke und Langstrecke in Zeven mit dem Lauf “Um den Bahberg” beendet. Die Kurzstrecken waren im Durchschnitt ca. 3.000 Meter, die Langstrecken ca. 9.000 Meter lang. Um in die Oste-Cup-Wertung zu kommen, mußten die Teilnehmer mindestens 3 von 4 Läufen in Sittensen, Selsingen, Scheeßel oder Zeven absolviert haben. Neben der Wertung der einzelnen Läufe, ergab die Summierung Plazierungsplätze, die Wertung für den Oste-Cup. Bei gleicher Summe, entschied die Zeit. Der LAV-Zeven ist Veranstalter des letzten Laufes und des Oste-Cups.

Vom Lauftreff des SV Hepstedt/Breddorf hatten Dieter Cossen und Hermann Knülle die Voraussetzungen für die Cup-Wertung über beide Distanzen erfüllt, Lüder Busekros nur für die Langstrecke.

Ergebnisse Crosslauf-Kurzstrecke 3.000 Meter vom 20.03.11

Lüder Busekros, 2. Platz, AK M 50 in 12:55 Minuten

Hermann Knülle, 2. Platz, AK M 60 in 11:48 Minuten

Dieter Cossen, 1. Platz, AK M 65 in 14:16 Minuten

 

Ergebnisse Crosslauf -Langstrecke 9.000 Meter vom 20.03.11

Lüder Busekros, 2. Platz, AK M 50 in 42:40 Minuten

Hermann Knülle, 1. Platz, AK M 60 in 37:28 Minuten

Dieter Cossen, 1. Platz, AK M 65 in 50:17 Minuten

 

Oste-Cup Kurzstrecke

Hermann Knülle, 2. Platz AK M 60 + 65

Dieter Cossen, 3.Platz AK M 60 + 65

 

 

Oste-Cup Langstrecke

Lüder Busekros, 4. Platz AK M 50 + 55

Hermann Knülle 1. Platz AK M 60 + 65

Dieter Cossen 2. Platz AK M 60 +65

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Vorfrühlings-Cross in Worpswede über den Weyerberg am 27.02.2011

Von Frühling war bei der 37. Auflage am Sonntag den 27. Februar noch nichts zu spüren, aber die Natur hatte ja noch ein paar Tage Zeit, wenn sie sich nach dem Kalender richten sollte. Ich habe mich an das letzte Wochenende beim Crosslauf in Selsingen erinnert. Auch heute war es nass-kalt und mehr als ungemütlich, selbst in der windgeschützten, nichtbeheizten Schützenhalle. Aber der Crosslauf ist ein Lauf bei Freunden und so wurde ich auch von Kurt Schmidt und seinem Organisationsteam empfangen.

Ich hatte für die 3.490 Meter gemeldet, mit Start um 11:00 Uhr auf der höchsten Stelle des Weyerberges, vermutlich auch der kältesten, beim Wasserbehälter. Wehmütig dachte ich an die Aktiven bei unserem Winterlauf in Hepstedt, die schon geduscht im warmen Vereinsheim sich das gemeinsame Frühstück schmecken ließen. Eine Nachmeldung für die Teilnahme über die 9.940 Meter, mit Start um 12:30 Uhr, hatte ich mir offen gelassen.

Beim warm laufen merkte ich schon in den Beinen die aktive Teilnahme mit unseren selbst gefertigten Masken am Samba-Umzug am Vortage in Bremen. Es war ein tolles Erlebnis. Nach dem Startschuß von Bürgermeister Schwenke gings auf den mir bestens bekannten Rundparcours. Zunächst an einem kleinen Waldstück entlang, mit einem 200 Meter langen Anstieg Richtung “Niedersachsenstein”, zurück zum Startplatz und Richtung “Lindenallee” über einen Waldweg Richtung “Barkenhof”, Roseliusdenkmal, durch die “Marcusheide”, vorbei an der “Käseglocke”, Richtung Sportplatz, zum Ziel am Schützenhaus. Wie auch schon bei der Veranstaltung 2008 streikte die Technik, vermutlich braucht auch ein Drucker ein Minimum an Wärme!

Deshalb verzögerte sich die Siegerehrung, so daß ein großer Teil der “Anwärter” ohne Urkunden den Heimweg antraten. Ich verzichtete dann auch auf meinen angedachten Zweitstart und nahm trotz Kälte meinen Sieg in der Altersklasse M 65 in 19:15 Minuten, vor Erich Wichert, Bremen und Heinz-Klaus Gerken, Stader TC, freudig am Info-Brett wahr.

Dieter Cossen

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Dieter und Hans-Hermann beim Citylauf in OHZ

Sie hatten sich nicht verabredet, sondern zufällig auf dem Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck getroffen. Hans-Hermann, als weitere Vorbereitung für seinen geplanten Halbmarathon in Magdeburg; Dieter`s Teilnahmegrund  am Citylauf, die Annahme eines organisierten Freizeitangebotes.       

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Hans-Hermann beim Start                                       Dieter beim Zieleinlauf           

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                        Dieter, Hans-Hermann und Willy Hollatz            

Weiter in der Runde, Lilienthals Bürgermeister Willy Hollatz.
Wir wollten den weiteren 146 männlichen Konkurrenten am 10.000 Meterlauf, den Zugang zum Treppchen erschweren, doch geschafft haben wir es nicht. 115 bzw. 123 waren schneller als wir, denn es waren u.a. Johannes Rabe, Andreas Oberschilp, Torsten Naue, Jürgen Klindtworth und Hubert Brünjes am Start auf dem Marktplatz. Karibische Samba-Trommler heißen die Läufer ein , Hüpfburg, Luftballontiere und Schminktische für die Kids; es war Volksfeststimmung.  Die 10 Kilometerstrecke, ein Rundcours durch die Innenstadt der Kreisstadt, der vier mal zu durchlaufen war. Vier mal der lange Anstieg in der “Bahnhofstraße” und vier mal “Hinter der Wurth” kurz vor Rundenende. Aber es gab auch idyllische Abschnitte am Stadtpark und entlang des “Scharmbecker Baches”, allerdings mit Kopfsteinpflaster. Das Läuferfeld war stark besetzt. Andreas Oberschilp, LG Nord, gewann den 5 Kilometerlauf in 17:02 Minuten und erreichte eine halbe Stunde später den 2. Platz über 10 Kilometer in 34:01 Minuten.
Sieger wurde Johannes Rabe, LG Hannover, in 33:59 Minuten; er will 2012 zur Olympiade nach London; seine Bestzeit 31:31 Minuten!

Hans-Hermann Bohling schaffte die 4 Runden in flotten 51:59 Minuten; in dieser AK M 50 gewinnt Jürgen Klindtworth, TV Scheeeßel, in 38:18 Minuten. Die AK M 60 gewinnt Hubert Brünjes, VSK Osterholz, in 47:05 Minuten; er verweist Dieter Cossen mit 53:15 Minuten auf die Plätze. Die insgesamt schnellste Frau war Katrin Zimmermann, AK W 30, in 43:11 Minuten.
Den “Grooten Moorcup”, die Addierung des Hamberger Herbstlaufes, des Straßenlaufes von Bokel und des Citylaufes gewann Torsten Naue, LG Nord in 1:48:29 Stunden; bei den Frauen erhielt den Cup Hanna Henrich, TSV Bremervörde, sie benötigte insgesamt 2:17:27 Stunden.
Dieter