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Mit 68 Jahren den ersten Triathlon

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Immer das Heft in der Hand           “lago frosta”                        Ziel:Breddorf                   Helm ab

Das Sommersportfest unseres Vereins war für den 28.08.2011 vorgesehen. Weil die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren zurückgegangen war, hatte sich der Vorstand unseres Lauftreffs dafür ausgesprochen, einen Schnupper-Triathlon für jedermann anzubieten, um dadurch auch das Interesse an dieser Sportveranstaltung, sowohl für die allgemeine Öffentlichkeit, der Zuschauer, aber insbesondere für eine aktive Teilnahme zu erhöhen. Letztendlich galt meine Sympathie der aktiven Teilnahme, denn schon immer hatte ich eine große Hochachtung für die SportkameradenInnen aus dem Lauftreff, die diesen Vielseitigkeitssport betrieben.

Aber ich mit 68 Jahren;  300 Meter schwimmen, 20,5 Kilometer Rad fahren und zum Schluß ein 5.000 Meterlauf und meine persönlichen Voraussetzungen? Gut zum Schwimmen brauchte ich nur meine Badehose, aber ich hatte zuletzt am 18.06.1964 die 300 Meter beim Deutschen Sportabzeichen in 8:50 Minuten geschwommen! 20,5 Kilometer Rad fahren? Mein Rad ist zwar in Schuß, aber im landläufigen Sprachgebrauch vom Typ “Melkerrad”. Am 20.06.1995 für DM 770.- mit einer 5-Gangschaltung und Tacho erworben. Vor 13 Monaten mit einer neuen Bereifung, mit breiteren und stärkerem Profil, angepaßt für die Wilstedter Sand- und Schotterwege, aufgemotzt! Dann der 5.000-Meterlauf. Da war ich richtig euphorisch, das sollte keine Schwierigkeit sein. Denn ich steckte mitten drin, in der Marathonvorbereitung, für die Teilnahme am größten Marathon von Lateinamerika, am 09.10.2011 in Buenos Aires und Laufschuhe hatte ich mehr als genug. Gesagt, getan! Ich meldete mich bei Ulrike an, Hermann und Rainer erklärten den ca. 40 Teilnehmern den gedachten Ablauf und die Strecken; Marinus verfrachtete die Räder und ab ging’s zum Stedener See. Es herrschten an diesem Tage keine karibischen Temperaturen, alles andere war vor Ort vorhanden. Hermann gab das Startsignal und ab ging’s; Ziel, das gegenüberliegende Ufer. Ohne Einsatz der DLRG erreichte ich mit Lüder gleichzeitig das Ziel; raus aus dem Wasser, im Laufschritt zum Rad, Badehose aus, Laufhose, -hemd und -schuhe an, den von Ralf geliehenen Schutzhelm auf, mit Schwung auf’s Rad, mit Ziel, der 20,5 Kilometer entfernte Sportplatz in Breddorf. Hermann sagte später, ich hätte schon einen recht ambitionierten Eindruck auf der Tour gemacht und so habe ich mich auch gefühlt. Denn ab Sportplatz Breddorf, kam ja die dritte Einheit, meine Paradedisziplin ran, das Laufen. Dort angekommen, runter vom Rad, helfende Hände öffneten den Verschluß des Sicherheitshelms, kurze Irritation beim Einstieg in die Laufstrecke und schon verließ ich das Sportplatzgelände. Ich merkte schnell, irgendwie lief ich nicht “rund”. Eigentlich sollte das der krönende Abschluß für mich werden, ich wollte, wenn auch als ältester Teilnehmer, die Konkurrenz noch zum Schluß so richtig aufmischen. Weit gefehlt, das Laufen gestaltete sich für mich als schwerste Einheit. Die Beine waren steif, die Muskulatur alles andere als geschmeidig, irgendwie Sand im Getriebe. Zu unterschiedlich offenbar die Bewegungsabläufe der zu absolvierenden Disziplinen.   Als Ulrike zum Schluß alle Aktiven zum Abschlußfoto und Siegerehrung zusammen getrommelt hatte, wurden alle  mit einer Medaille und Urkunde ausgezeichnet. Laut Rainer war ich der älteste Teilnehmer. Übrigens hat dieses einmalige Erlebnis für mich genau 1:32:40 Stunden gedauert. Mein herzliches “Danke schön”, den applaudierenden Zuschauern auf der Zielgeraden.
Zweimal Applaus vom erfolgreichen Teilnehmer Dieter C.:                                                                         Rainer und Co für die Idee und Durchführung des Triathlons und den Damen für das leckere Tortenbuffet.                                                                                                                                                                                  Dieter

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Endlich Ziel erreicht                            Alle “Sieger”

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