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Nach Otersen schwimmen oder 20 Kilometer weiter über die Brücke
Familiärer, toll organisierter Crosslauf am Rande des Landkreises Verden.
Das war die Antwort eines Anwohners aus Westen, als ich nach dem Weg nach Otersen fragte; nun ist Otersen nun auch nicht gerade bekannt als Metropole. Ich hatte mich in Verden für die falsche Allerseite entschieden und mußte dann, weil ich nicht schwimmen wollte, über Rethem fahren, da war erst die nächste Brücke.
Es war der 2. Crosslauf den der Lauftreff des TSV Grün-Weiß Otersen, mit Start und Ziel im Waldgebiet “Kirchenbruch”, durchführte und das mit Erfolgt. Mit 134 Teilnehmern, so der Veranstalter, wurde die Anzahl des Vorjahres überschritten. Es waren auch einige Läufer aus der hiesigen Umgebung am Start. Florian Franz, TUS Tarmstedt gewann die AK M 30 über 10 Kilometer in 42:24 Minuten. Teilnehmer aus Bothel und Bremen zeigten sich auch überrascht von dem allgemeinen positiven Flair dieser Veranstaltung, unterstützt
durch einen sonnigen Sonntag. Überrascht und erschrocken war ich, als 2 ausgewachsene Damm-Hirsche mit einer Geweihspanne von ca. 1,20 Meter meinen Weg beim Einlaufen kreuzten. Keine Seltenheit, wie mir ein Streckenposten erklärte.
Das Streckenangebot: 5 km Walking/Nordic Walking; 2,5; 5 und 10 Kilometer Crosslauf. Ich war mit meinem Start um 11.40 Uhr dran; 2 Runden durch den Kirchenbruch auf sandigen, zum Teil leicht ansteigenden Wald -und Wiesenwegen, auch durch eine Moorlandschaft. Kurz vor dem Start hatte ich noch “diplomatische Beziehungen” zu einem Läufer aufgenommen, wo ich dachte, der könnte zur engeren Konkurrenz gehören und ich lag nicht ganz falsch, weil die AK M 60 und 65 in einen Wertungstopf geschmissen wurden.
Jan Ociepka, Jahrgang 1945, gebürtiger Pole kam aus Walsrode, vom Lauftreff Kirchboitzen, ein netter Kerl, der mich dann auch später zu “seinem” 4. Boitzer Herbstlauf am 25. Oktober in Kirchboitzen eingeladen hat. Ehrensache ihm dann auch unseren Ummel-Lauf in 2010 ans Herz zu legen. Auf der Zielgeraden haben wir uns noch einen Spurt um Platz
1 hinlegen müssen. Ich hatte gedacht, Jan hat mich um nasenspitzen Länge besiegt. Die “Wettkampfrichter” hatten meine Nase offenbar vorn gesehen, das mich später noch ein “Siegerbier” gekostet hat und die Zeitnahme…..na ja! Für mich in 49:16 Minuten und Jan in 49:33 Minuten kann nicht ganz hinkommen, so lang sind unsere Nasen doch nicht oder?
Bis zur Siegerehrung gab es es dann im sonnigen Innenhof der nahe gelegenen Vereinsgaststätte ein Salatbüfett der Lauftreff-Damen vom Feinsten für den Teller “randvoll” einschließlich Butter -und Mohnkuchen für nur € 3,50. Der Vereinswirt hat sich auch nicht lumpen lassen und große Suppenterrinen mit Niedersachsensuppe für nur € 6,- angeboten. Ein schöner Tag, mit kürzerem Rückweg nach Wilstedt.
Dieter Cossen
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18.10.2009 bei 19:47
Sehr schöner Bericht.