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25. Schweriner-Fünf-Seen-Lauf

AK Sieg und BUGA in Schwerin 
 Mit einem “Ehrenstart” für alle Strecken vor der Senatskanzlei, langsamer Einlaufphase über 1.500 Meter zur Marstallhalbinsel über den BUGA-Pontonsteg von 325 Metern zur anderen Seite des Schweriner Sees und durch ein Teilstück der BUGA, da hatten sich die Veranstalter zum Jubiläumslauf etwas besonderes einfallen lassen.
Der eigentliche sportliche Höhepunkt für mich nach 20 Jahren der erstmaligen Teilnahme, war zwar, wie bei jedem Wettkampf, erhofft aber so nicht planbar und kam erst ein paar Stunden später. In der Vorbereitung zum Lauf liefen mir dann auch noch 7 Teilnehmer aus Wilstedt über den Weg, mit Ausnahme von Klaus Wendelken der mit mir startete, hatten die sich für die 10 Kilometer entschieden. Die 3 Frauen liefen zwischen 1:03 - 1:08 Stunden; die Männer von 0:54-01.07 Stunden. Hier waren 1.623 Teilnehmer am Start. Es siegte Christoph Hintz, Peckatel, in 33:07 Minuten. Vom BUGA-Spielplatz ging es dann bei 28 Grad Celsius am 4. Juli um 10.40 Uhr für mich und weitere 1.463  Teilnehmer, davon 62 in meiner Altersklasse,  auf die 15 Kilometerstrecke. Nach 1:11:01 Stunden war die Strapaze für mich vorbei; einige mußten ausscheiden und zum Teil auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen; ebenso hatten wegen der Hitze, viele noch am Veranstaltungstag von 30 auf 15 Kilometer umgemeldet. Der Sieger, Dennis Mehlfeld aus Lübeck war nach 52:32 Minuten im Ziel. Klaus, auch mein Alter, brauchte für diesen schweren Lauf 1:55:55 Stunden.
Um 12:55 Uhr war es dann soweit, ich hörte über den Lautsprecher, was ich schon auf der Ergebnisliste gelesen hatte:  ”25. Schweriner 5 Seenlauf, Siegerehrung 15 Km, Wertungsklasse M 5; 1 . Platz, Dieter Cossen, Wilstedt in 1:11:01 Stunden”. Ich wurde reichlich beschenkt. Den 2. Platz erreichte Günter Kellermann, Potsdam in 1:13:30, den 3. Platz Hans-Joachim Schulze, Berlin in 1:15:14 Stunden. Erstmalig habe ich mit Heiner Keuntje, Worpswede,  1989 am Schweriner Lauf, noch zu DDR-Zeiten, teilgenommen. Damals landete ich mit 1:03:44 Stunden “unter ferner liefen”. Aber im Anschluß mit einer tollen Fete mit Schnaps aus Pillengläschen und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone der Volkspolizei !!!!
Statt Sportlerball oder Oper  sind wir dann am Spätnachmittag um 18.00 Uhr bis zum Sonnenuntergang zur BUGA gegangen; dann ist auch Ruhe im weiten Gelände; Zeit um sich auch Details anzusehen. Unmittelbar am Ausgang beim Schweriner Schloß, hörten wir noch den Beginn “Die Zauberflöte”. Wie gesagt Schwerin ist immer eine Reise wert, alles zu seiner Zeit,  nur auf den Mix kommt es dabei an.
Dieter Cossen

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